A-Chor Aktuell

Gitarrenchor einmal ganz anders: MITSINGABEND im Gemeindehaus in Kaisersbach war ein voller Erfolg.

Fotos usw. folgenden in Kürze – schaut doch nochmal bei uns rein.

 

Gitarrenchor auf großer Fahrt

Mit großem Gepäck und gespannter Vorfreude machten sich die Musiker des Gitarren A-Chores am frühen Fronleichnamsfeiertag  auf die lange Busreise Richtung Lüneburger Heide.

 

Das Ziel war zunächst eine kleine Dorfkirche in Wichmannsburg nahe Lüneburg, wo wir herzlich empfangen und verköstigt wurden.

 


Aus den Reihen der dortigen evangelischen Kirchengemeinde hat sich vor einigen Jahren ein Stiftungsrat gegründet, der es sich zur Aufgabe macht, mittels verschiedenster Veranstaltungen Geld zum Erhalt ihrer Dorfkirche und der dazu gehörigen Pfarrstelle zu sammeln.

Eine ehemalige Kaisersbacherin und Sängerin des Chores, die es der Liebe wegen dorthin verschlagen hat, schlug vor, den Gitarrenchor Kaisersbach zu einem Benefizkonzert in den hohen Norden einzuladen.

Es brauchte einige Sitzungen und Diskussionen um zu klären, ob ein Konzertabend eine Anreise von sechshundert Kilometern rechtfertigt, ganz zu schweigen von der schwierigen Terminfindung aller Beteiligten. Wer die unternehmungslustige Truppe aus Kaisersbach kennt, der weiß, dass der Chor nun bereits seit neununddreißig Jahren kreuz und quer im Schwabenländle unterwegs ist. Mit Berlin und zwei Konzertreisen nach Thüringen ging es schon einige Male deutlich aus Baden-Württemberg hinaus. Warum also nicht auch einmal eine Reise in den hohen Norden wagen?

Mit der Aussicht einen Tag in Hamburg zu verbringen, sich das schmucke Städtchen Lüneburg anzuschauen und im gebuchten Freizeithaus und bei der Busfahrt viel gemeinsame Zeit zu verbringen, waren die allermeisten bereit ein wertvolles, langes Brückenwochenende zu opfern.

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Einsatz wurde belohnt mit einer gesegneten Zeit und vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen. So wird die sehr interessante und informative Stadtrundfahrt durch Hamburg, die Hafenschifffahrt mit dem herrlichen Blick auf die neue Elbphilharmonie,

 

 

der  Besuch im gruseligen Dungeon oder im Wachsfigurenkabinett

sowie das zufällige Zusammentreffen mit den Kaisersbacher Landfrauen bei der berühmten Michelskirche noch lange  Gesprächsstoff im Gitarrenchor sein.

 

 

Der Samstagvormittag wurde in Lüneburg bei herrlichem Sonnenschein im Rahmen eines gemütlichen Stadtfestes mit viel Musik und kulinarischen Leckerbissen zum Bummeln genutzt,

 

 

 

 

 

bevor es zur Probe nach Wichmannsburg weiterging.

 Beim Stiftungskonzert in der kleinen aber feinen Kirche in Wichmannsburg zeigten sich die Zuhörer überrascht, aber sehr angetan über das musikalische Spektrum (neue geistliche Lieder mit Gitarren- und Bandbegleitung) und das moderne Programm des Chores, das in dieser Gegend ein völlig neues und unbekanntes Erlebnis für die Konzertbesucher war. „Zum Glück“ (das war das Thema des Abends) konnten der schwäbische Charme des Chores und der trockene nordische Humor der Gastgeber mit Gottes Hilfe zu einer fröhlichen Gemeinschaft zusammenwachsen. Und auch unsere Glücksfee sorgte für viel Spaß beim Verlosen einiger Gewinne.

Für die Chorgemeinschaft war die Reise ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg, auf dem die jugendlichen Nachwuchstalente und die alten Hasen gemeinsam im Auftrag des Herrn unterwegs sein konnten und dabei jede Menge Spaß zusammen hatten.

Dankbar für die Bewahrung auf der langen Reise, das gute Wetter und die schöne gemeinsame Zeit kamen die müden Reisenden am späten Sonntagabend zurück. So gestärkt können sich die Mitglieder des Gitarren A-Chores zuversichtlich den Vorbereitungen zum diesjährigen Adventskonzert am Samstag, 9. Dezember in der Kaisersbacher Kirche und dem vierzigjährigen Geburtstag des Gitarrenchores im Jahr 2018 zuwenden.

Auf diesem Weg bedanken wir uns von Gitarrenchor noch einmal bei allen, die diesen Ausflug möglich gemacht haben. Nur durch den Einsatz jedes Einzelnen ist solch ein Projekt durchführbar. Vielen Dank auch unserem „Ersatzkeyboarder“ Mo, der für unseren Matze eingesprungen ist. Und nicht zuletzt sei auch den daheim gebliebenen Familien der Chormitglieder, die uns immer unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön gesagt.